Wer am Flughafen Langeweile schiebt oder ganz einfach den Handheld vergessen hat, dürfte im Best Buy-Automaten mit elektronischen Gadgets seine Erlösung finden.
Jetzt auch aus dem Automaten: DS-Spiele und -Konsolen
Man kennt das ja von klein auf. Als Kind sammelte man sein ganzes Geld, um es in diverse Automaten zu stecken. Natürlich nicht für Zigaretten, sondern um Kaugummis, Spielzeug und allerlei weitere, sinnlose Dinge raus zu holen. Heutzutage bekommt man sogar Bonsai-Bäume und Fahrräder aus dem Automaten (zumindest in Japan). Immer mehr Hersteller wenden sich dem Thema Automat zu. Nintendo bzw. BestBuy gehen einen Schritt weiter und bieten nicht mehr nur Produkte im Gashapon an. Bereits vor einigen Jahren wurden in Atlanta erste Download-Stationen mit Demos aufgestellt. Jetzt purzelt neu auch Hardware aus den Öffnungen.
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Man kennt es: Bei einer laufenden, günstig erscheinenden Ebay-Auktion wird kurzerhand mitgeboten. So landete Lost Odyssey auf meinem Schreibtisch.
Entsprang einer spontanten eBay-Auktion: Lost Odyssey.
Dahin plätschernde Auktionen haben es in sich. Es befällt einen immer ein schlechtes Gewissen, denn die Aussichten auf einen Erfolg bei einem kümmerlichen Einsprengsel erscheinen eher gering. Und dann, wenn die Stunde geschlagen hat, wird man überraschend zum Sieger gekürt. Zwar ist die Freude über einen überraschend günstigen Erwerb präsent, doch irgendwie beißt einen immer noch das Gefühl unnötiger, unplanmäßiger Ausgaben, mit der sicheren Erwartung, zusätzliche Stunden an der Konsole zuzubringen, denen man schon im Voraus nachtrauert (das leidige Schicksal eines zum Erwachsenen mutierten Videospiel-Konsumenten). Ganz anders bei Lost Odyssey.
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Der Prinz ist mittlerweile über 20 Jahre alt, hüpft und kämpft aber immer noch wie ein junger Gott. Steckt in ihm genug Elan und Spritzigkeit, um es auch auf dem DS den Vorgängern gleichzumachen?
Unser Fazit: Wer Spiele mit Touchscreensteuerung verabscheut, wird mit Prince of Persia: The Fallen King keine Freude haben. Auch anspruchsvolle Zocker, Aus-Milchtüten-Trinker oder Gute-Bücher-Leser werden nicht das vorfinden, wie man es von der Serie gewohnt ist. Die gewohnte Agilität des Prinzen kommt nicht so richtig zum Zug; meist hüpft er lieblos durch hübsche, aber mit der Zeit sich wiederholende Passagen. Die Steuerung ist zu träge und es fällt einfach, seine Enttäuschung darüber am Stylus auszulassen. Dann gibt es aber auch wieder Szenen, in denen sich Magus elegant wie eine Ballerina bewegt. Zudem kommt mit Magier Zal immerhin etwas Abwechslung ins Spiel. Zusammenfassend: Ein durchschnittliches Jump’n'Run für gelegentliche Zockanfälle, aber sicher kein Muss für jede Sammlung. Prince of Persia-Fans sollten lieber zur NextGen-Variante greifen.
6/10
Wir bedanken uns bei Ubisoft für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsmusters.
(Auch Lust, euren Kopf in den Sand zu stecken? Mehr davon gibt es nach dem Klick.)
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Natürlich darf ein beeindruckender Drache nicht fehlen.
Erinnert ihr euch noch an das fantastisch aussehende Homebrew-Programm Wolfslayer? Es konnte 2007 den ersten Platz beim NEO Spring Compo belegen. Wir führten damals ein sehr interessantes Interview mit den Entwicklern. Mit Fandian gibt es nun, über 18 Monate später, ein weiteres Hobbyprojekt, welches sogar noch besser aussieht. Bis vor Kurzem lief es noch unter dem etwas irreführenden Namen Sonic.
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Die Ankama Group ist, entgegen was der Name für Erwartungen weckt, ein französischer Entwickler und für das erfolgreiche Flash-MMORPG Dofus verantwortlich. Es beherbergt bisher über 10 Millionen Spieler (schönen Gruß an WoW) und erlaubte seinen Schöpfern erfolgreich in haufenweise verwandten Industrien wie Online-Games, Publishing, Animationen usw. Fuß zu fassen. Mit dem Nachfolger Wakfu wird ein Rundumschlag durch alle Medien gestartet, neben dem Videospiel und dem MMORPG, werden ein animierter Cartoon, ein (Sammel?)-Kartenspiel und Comichefte auf die willigen Käufer losgelassen.
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Man kann über das Mitte November erschienene Banjo & Kazooie: Schraube locker schimpfen wie man möchte. Es hat die alten Tugenden der Serienahnen verschmäht und gänzlich neue Pfade beschritten, die doch mit einem ganz anderen Material gepflastert sind.
Banjo der Bär und Kazooie der Vogel
Sicherlich ertappt man sich beim Spielen trotz allem mit dem träumerisch verbrämten Gedanken, wie sich das Spiel wohl als klassisches Jump ‘n’ Run ausnehmen würde. Die grafische Opulenz (für mich vielleicht das grafisch hübscheste 360-Spiel des Jahres!) kombiniert mit diesem unschlagbaren Humor und den unentrinnbaren musikalischen Ohrwürmern machen Schraube locker zu einem rare-typischen, liebevoll geschnürten Gesamtpaket.
Nach dem Sprung erfahrt ihr, warum Schraube locker einfach grandios und die jörg’sche 9er Wertung absolut verdient ist.
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Wir haben euch die Screenshots zum Nachfolger des bei uns noch nicht erschienen Vorgängers gezeigt, jetzt sind die Videos an der Reihe. Insgesamt neun Spiele werden enthalten sein, zu fünf davon existieren bereits die ersten bewegten Bilder. Einige der Titel sehen dabei besser aus, als manch ein Vollpreis-Produkt!
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Spätestens seit dem Erfolg der Wii ist der Globus geteilt, in alteingesessene Gamer und absolute Beginner. Schon zuvor boten Die Sims, Animal Crossing und etliche andere Titel eine offene Welt, die keine Bestrafung für den Spieler vorsah und fanden reißenden Absatz. Wer nicht mit einem NES-Controller großgeworden ist, der hat es mitunter nicht leicht in der aktuellen Games-Landschaft, die sich in ihrer Mehrheit noch immer an den klassisch trainierten Spieler richtet (Fallout, Gears of War, Call of Duty usw.), zurechtzufinden. Auch im neusten Teil der Prince of Persia Reihe ist ein virtuelles Ableben nicht im Gameplay vorgesehen.
Wenn ihr mit dem Prinzen und Elika noch nicht unterwegs wart, hier eine kleine Zusammenfassung. Wann immer ihr einen Sprung macht, der den sicheren Tod zur Folge hätte, ist Elika, mit magischen Fähigkeiten ausgestattet, zur Stelle und reicht euch ihre rettende Hand. Der Protagonist wird zur letzten Stelle transportiert, an der er festen Boden unter den Füßen hatte. Ein Spiel dieser Art ohne zählbare Sanktionierung mutet für den langjährigen Spieler zunächst etwas befremdlich an. Wo ist die Herausforderung, wenn ein Sprung ins Leere keine Folgen hat? Bei Kämpfen sieht es ähnlich aus, bevor euch das Monster den Garaus machen kann, retten ein Tastendruck oder, falls dieser misslingen sollte, wieder die gute Elika.
Man könnte nun die Frage stellen, ob die Art und Weise, wie Gamedesigner uns bisher ihr Kreationen vorgesetzt haben, die einzig richtige Methode ist oder ob es nicht langsam an der Zeit ist, mit dieser Tradition zu brechen.
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Das Jahr 2008 war ein Jahr der ultimativen Wachablösungen: Der Kapitalismus wird zu Tode gegraben und die freie Marktwirtschaft beugt sich einem korrigierend eingreifenden Etatismus. Vielleicht schafft sich der Kommunismus durch ein Hintertürchen wieder Zutritt und wir versüßen unseren Gedankenhorizont bis zur Diabetes-Erkrankung mit träumerischem, sozialistischem Zuckerwerk. Doch eine viel wichtigere Zäsur (aus unserem Blickwinkel jedenfalls) ereignete sich in vielen sensiblen Gamer-Herzen.
Der Liebling aller Nerds, Nintendo, ist zu einem unliebsamen Ex-Freund degeneriert, dem man, in Erinnerungen schwelgend, wehmütig nachtrauert. Die Firma hat sich vom Außenseiter, der in der Schule permanent gehänselt wird, zur allseits coolen Sau gewandelt. Dass Außenseiter immer die „interessanteren“ und „vielschichtigeren“ Menschen sind, wissen wir zu Lasten der Ausgestoßenen leider immer erst, wenn wir die Schule seit Jahren verlassen haben und in Gedanken an die geknechteten Bankdrücker zurückblicken.
Doch Schwamm drüber. Zu Beginn des Kalenderjahres klimperte der Spieler zwar noch eher gelangweilt auf einer witzlos gestimmten Klaviatur namens Super Paper Mario, das nur ein blasses und ungewürztes Abziehbild der glorreichen Vorgänger darstellt, doch darüber hinaus ereignete sich (fast) nichts. Mario Kart Wii war der Inbegriff des schlagartig satt machenden Fast Foods und konnte zwar innerhalb einer Woche ein unheimliches Spielspaßfeuerwerk entfachen, verglomm aber nach einer Stunden verschlingenden Einarbeitungszeit zusehends. Im Gamasutra’s Best of 2008-Artikel erklingt folgender prägnanter Satz: “Es ist enttäuschend zu sehen, dass die wohl erfolgreichste Konsole aller Zeiten so wenig zu tun hat mit der restlichen Videospiel-Industrie.”
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